BZ-Rechner

Blutzuckerumrechner für mmol/l und mg/dl inkl. HbA1c (geschätzt)

HbA1c mg/dl mmol/l
Der angebene HbA1c ist nur ein Näherungswert. Er ersetzt nicht den vom Arzt gemessenen HbA1c, und darf nicht für Therapiezwecke verwendet werden.

Tauchen mit Diabetes

Fragen zum Reisen mit Diabetes. Was man Wissen sollte und auf was man Achten muss.
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Mick7
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Tauchen mit Diabetes

Beitrag von Mick7 » Fr 11. Jul 2014, 09:03

Hallo zusammen

hat jemand von euch schon Erfahrungen mit dem Tauchen mit Diabetes? Auf was muss man achten? Was sind die gefahren? Was hat das Tauchen für Auswirkungen auf den BZ?

Danke für eure Antworten! :-)

Gruss
Mick

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hut
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Re: Tauchen mit Diabetes

Beitrag von hut » Fr 11. Jul 2014, 09:40

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Re: Tauchen mit Diabetes

Beitrag von Mick7 » Fr 11. Jul 2014, 10:06

Danke für deine schnelle Antwort :-)

Das tönt ja sehr kompliziert und ist mit sehr viel Aufwand und Vorschriften verbunden... :(

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Re: Tauchen mit Diabetes

Beitrag von hut » Fr 11. Jul 2014, 11:54

Auch hier wird das Thema Tauchen und Diabetes abgehandelt:
Tauchen für Diabetiker – durchaus möglich!
http://www.taucher.net/medizin/Tauchen_ ... med29.html
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Re: Tauchen mit Diabetes

Beitrag von Mick7 » Fr 11. Jul 2014, 13:40

Danke hut für deine Links :-)

Wie wichtig ist das mit dem HbA1c Wert? Muss der wirklich so hoch sein? Mir scheint das etwas kontraproduktiv für Diabetiker...

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Re: Tauchen mit Diabetes

Beitrag von hut » Fr 11. Jul 2014, 14:35

Da gehe ich mit dir einig, dass es sich im Sinne einer zielorientierten Diabetestehrapei kaum lohnt, dem Sport zu liebe einen so hohen HbA1C-Wert anzustreben (Auszug: HbA1c muss im Normbereich liegen, < 9% – abhängig vom Normalwert des bestimmenden Labors / Das HbA1c sollte um 8,5 % liegen). Ich denke, dass der HbA1C_Wert keine sehr gorsse Relevanz für die Ausübung des Tauchsportes aufweist. Viel wichter scheint mir, Tauchgänge mit einem eher erhöhten momentanen BZ-Wert zu starten, um das Hypoglakämierisiko zu minimieren.
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Re: Tauchen mit Diabetes

Beitrag von Mick7 » Fr 11. Jul 2014, 15:41

Ich hoffe es nicht, da ich sehr gerne einmal tauchen gehen möchte :-) und mein HbA1c-Wert ist momentan so guet (6.2%) das möchte ich nicht ruinieren...

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Re: Tauchen mit Diabetes

Beitrag von hut » Fr 11. Jul 2014, 15:50

Mit einem HbA1C von 6,2 würde ich einen Probetauchgang wagen. Vielleicht ist es empfehlenswert für einen ersten Tauchversuch nicht gerade Tiefsee-Taucherafrahrungen sammeln zu wollen. :lol:
Es gibt auch "Schnuppertauchen" in Schwimmbecken. Nimm doch mal mit einer Tauchschule Kontakt auf.
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Re: Tauchen mit Diabetes

Beitrag von Herr_Koch » Fr 11. Jul 2014, 16:38

Ein tiefer HbA1c ist kein Garant für ständige Hypos. Ein hoher HbA1c kann andere Probleme verursachen. Daher würd ich weniger auf diese Zahl geben, sondern mehr auf die eigene Erfahrung mit dem Diabetes. Sport ist anstrengend (zu anstrengend, meinen die einen ..........), also gilt es, seine Insulin- und KH-Zufuhr entsprechend zu steuern.
Veranstalter wollen/müssen sich halt irgendwie absichern, damit sie am Ende nicht als die Deppen dastehen, wenn was passiert, was nicht passiert wäre, wenn der Teilnehmer "gesund" gewesen wäre. Also möglichst die Risiken ausschliessen. Und ein Hyporisiko schliesst man halt als Aussenstehender am ehesten aus, wenn man sagt, der Zucker soll möglichst "hoch" sein.
Wenn du tauchen willst, wirst du tauchen können. Wie hut vorschlägt, nimmst du am besten mal Kontakt mit einer Tauchschule auf und schaust das individuell an. Viel Spass wünscht eine Landratte. ;)

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Re: Tauchen mit Diabetes

Beitrag von Geri » So 13. Jul 2014, 10:49

Ich habe seit 30 Jahren Typ 1-Diabetes und tauche seit 22 Jahren. Ich bin vor 3 Wochen von Mauritius und den Seychellen zurückgekehrt, wo ich natürlich auch tauchend unterwegs war. In den ersten Jahren musste ich meinen Daibetes verbergen, da Tauchen damals für Diabetiker verboten war. Mitte der 90er-Jahre änderte sich das.
Die einzige Bedenklichkeit betrifft Hypos unter Wasser. Der BZ-Abfall unter Wasser kann trotz der ruhigen Bewegung recht beträchtlich sein, ein Abfall von 100 mg/dl (5,5 mmol) während des etwa einstündigen Tauchgangs ist nicht selten. Mit einer Nestle-Süßmilch aus der Tube kannst du aber Hypos auch unter Wasser bekämpfen. Ich habe zwar die Süßmilch mit, aber sie noch nie benötigt. Ich gehe immer mit 200+ mg/dl (11+ mmol) ins Wasser und das hat bisher immer ausgereicht, um mit guten Werten aufzutauchen.

Liebe Grüße
Geri

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