BZ-Rechner

Blutzuckerumrechner für mmol/l und mg/dl inkl. HbA1c (geschätzt)

HbA1c mg/dl mmol/l
Der angebene HbA1c ist nur ein Näherungswert. Er ersetzt nicht den vom Arzt gemessenen HbA1c, und darf nicht für Therapiezwecke verwendet werden.

Diabetes und Schule...

Alles, was mit Kindergarten und Schule im Zusammenhang steht.

Diabetes und Schule...

Beitragvon rahel3670 » Do 18. Jun 2015, 13:46

es geht was, zumindest in Rheinland-Pfalz...
http://www.diabetes-online.de/a/1703221
liebe Grüsse
Rahel
rahel3670
 

Re: Diabetes und Schule...

Beitragvon hut » Mi 8. Jul 2015, 16:43

Das Schul- und Sportdepartement der Stadt Zürich hat eine Seite mit dem Thema "Kinder mit chronischen Krankheiten in der Regelschule" aufgeschaltet:
https://www.stadt-zuerich.ch/ssd/de/ind ... eiten.html

Diese Seite enthält Links zu Merkblättern diverser Themen:
Information für Eltern von betroffenen Kindern
Elternflyer_chronische_Krankheiten.pdf

Grundwerte und Erfordernisse im Umgang mit Kindern mit besonderen medizinischen Bedürfnissen im Lebensraum Schule
Grundwerte.pdf

Kurzbeschrieb der Aufgaben und Kompetenzen der einzelnen Beteiligten
Rollenkurzbeschrieb.pdf

Aufnahme von Kindern mit besonderen medizinischen Bedürfnissen in Schule und Betreuung/rechtliche Rahmenbedingungen
Merkblatt Rechtsdienst Kinder m bes med Bedürfnissen März15 (1).pdf

Häufige Fragen von Eltern und Schulpersonal (FAQ)
FAQ.pdf
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Re: Diabetes und Schule...

Beitragvon rahel3670 » Do 9. Jul 2015, 23:15

Danke ,hut.
" Eine ungleiche Behandlung eines Kindes mit besonderen medizinischen Bedürfnissen gegenüber dem gesunden Kind ist jedoch nicht von vornherein unzulässig. Eine allfällige Ungleichbehandlung muss allerdings qualifiziert sachlich gerechtfertigt sein. Dies gilt insbesondere für den Fall, dass solche Kinder nicht in der Regelklasse geschult werden können. Massgebend ist immer das Wohl des Kindes im Rahmen des effektiv Möglichen (BGE 130 I 352). Kann das Kind auf die Dauer nicht in der Regelklasse geschult werden, ist der Grundrechtsanspruch durch Zuweisung zur Sonderschulung zu erfüllen. Bei Uneinigkeit entscheidet die Schulpflege. Massgeblich sind das Kindeswohl und die Auswirkungen auf den Schulbetrieb (§ 39 Volksschulgesetz [VSG, LS 412.100]). Es besteht kein Anspruch auf Zuteilung in ein bestimmtes Schulhaus. "
= nach Belieben dürfen Kinder in die Sonderschule abgeschoben werden, weil es unbequem ist und zuviel Arbeit macht.

"Die medizinisch notwendige Versorgung des Kindes kann dann zu den Aufgaben von Lehr- und Betreuungspersonen gehören, wenn die Eltern nicht vor Ort sind und diese somit nicht vornehmen können."
=schön formuliert, der Lehrer muss aber nicht die medizinische Verantwortung übernehmen, er kann sich weiterhin weigern. Womit die Arbeitsmöglichkeiten alleinerziehender Eltern mit Diabeteskindern wieder sehr eingeschränkt ist, da sie ja jederzeit auf der Matte stehen müssen.
Wie lange das ein Arbeitgeber mitmacht, ist die andere Frage.

LG Rahel
rahel3670
 

Re: Diabetes und Schule...

Beitragvon hut » Mo 6. Jun 2016, 07:56

Auch Österreich ist am Thema:
Mehr Kinder mit Diabetes: Schulen nicht vorbereitet
Die Zahl der Kinder mit Diabetes steigt, der Umgang mit ihnen ist in Schulen aber nur provisorisch geregelt
Das Problem wächst doppelt: Die Anwesenheitsdauer in Schulen nimmt mit der Zahl der Ganztagsschulen zu, zugleich gibt es immer mehr chronisch kranke Kinder – etwa mit Diabetes. Rund 1500 unter 15-Jährige sind von Diabetes Typ eins betroffen und müssen sich Insulin verabreichen (Typ zwei, das oft bei älteren Menschen auftritt, betrifft deutlich weniger Kinder). Jährlich steigen die Zahlen laut Birgit Rami-Mehar vom Pädiatrie-Department der Med-Uni Wien um 2,5 bis sechs Prozent. Trotzdem ist die Versorgung in Schulen ein Provisorium. - derstandard.at/2000038275587/Mehr-Kinder-mit-Diabetes-Schulen-nicht-vorbereitet.
http://derstandard.at/2000038275587/Meh ... et?ref=rss
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Re: Diabetes und Schule...

Beitragvon Michele » Mo 6. Jun 2016, 21:19

rahel3670 hat geschrieben:= nach Belieben dürfen Kinder in die Sonderschule abgeschoben werden, weil es unbequem ist und zuviel Arbeit macht.


=schön formuliert, der Lehrer muss aber nicht die medizinische Verantwortung übernehmen, er kann sich weiterhin weigern. Womit die Arbeitsmöglichkeiten alleinerziehender Eltern mit Diabeteskindern wieder sehr eingeschränkt ist, da sie ja jederzeit auf der Matte stehen müssen.
Wie lange das ein Arbeitgeber mitmacht, ist die andere Frage.


Ich muss mich jetzt auch mal ein bisschen hier einmischen :crazy: Dass Diabetes im Schulalltag kein einfaches Thema ist, sind sich sicher alle einig. Aber bei Aussagen, wie der zitierten, nämlich dass es sich die Lehrpersonen einfach machen wollen weil es unbequem ist, da muss ich meine Arbeitskollegen also doch mal in Schutz nehmen. Ich bin selbst Diabetikerin und Kindergarten-Lehrperson. Ich war auch, zwar bereits nicht mehr im Primarschulalter, aber doch während meiner Schulzeit von der Krankheit betroffen, also kann ich beide Seiten in gewissen Massen nachvollziehen.
Das Management unserer Krankheit hat es in sich, die Risiken können bei einer falschen Behandlung/Medikation riesig sein. Und trotzdem soll von den Lehrpersonen gefordert werden, dass sie sich trotz zu wenig Wissen die Verantwortung aufladen lassen? Das ist doch absurd! :W Würdet ihr etwa eine für Drittpersonen lebensgefährliche Entscheidungen treffen, wenn ihr nicht genau wisst, wie ihr die Situation zu beurteilen habt? Genau das ist das Problem wenn Lehrpersonen gezwungen werden, die medizinische Verantwortung für die Schüler zu übernehmen. Die betroffenen Familien werden geschult, die Lehrpersonen bekommen aber oft mal nur das Nötigste erklärt ohne die genauen Hintergrundinfos. Ganz ehrlich, ich würde es auch nur nach genauer Absprache und schriftlichen Vereinbarungen mit den Eltern und dem okay des Schulrates und der Schulleitung machen, obwohl ich das Wissen habe. Bei Kindern, bei denen die Einstellungen schwierig sind, würde ich mich sogar vielleicht auch weigern. Denn wer garantiert mir, dass das Kind so auf meine Hilfe reagiert, wie ich sie für mich brauchen würde?
Eigentlich müsste meiner Meinung nach an anderer Stelle angesetzt werden, nämlich bei den Schulärzten. Diese sollten näher bei der Schule sein, ev. auch einfach eine gut ausgebildete Pflegekraft, wie in dem Bericht aus Österreich, und diese sollte dann im Schulhaus bei Bedarf zu Rate gezogen werden können. Damit wäre dem betroffenen Kind, den Eltern und den Lehrpersonen geholfen und das Wohlergehen und die Gesundheit des Kindes in kompetenten Händen.

Nun, ich bin neugierig auf eure Antworten! Liebe Grüsse, Michele
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Re: Diabetes und Schule...

Beitragvon diabetix » Mo 6. Jun 2016, 21:52

Als Diabeiker und Oberstufenlehrkraft kann ich deiner Aussage nur beipflichten!
Gruss diabetix
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Re: Diabetes und Schule...

Beitragvon hut » Mo 6. Jun 2016, 22:53

Michele hat geschrieben: ... die Lehrpersonen bekommen aber oft mal nur das Nötigste erklärt ohne die genauen Hintergrundinfos. Ganz ehrlich, ich würde es auch nur nach genauer Absprache und schriftlichen Vereinbarungen mit den Eltern und dem okay des Schulrates und der Schulleitung machen, ...
Eigentlich müsste meiner Meinung nach an anderer Stelle angesetzt werden, nämlich bei den Schulärzten. Diese sollten näher bei der Schule sein, ev. auch einfach eine gut ausgebildete Pflegekraft, wie in dem Bericht aus Österreich, und diese sollte dann im Schulhaus bei Bedarf zu Rate gezogen werden können. Damit wäre dem betroffenen Kind, den Eltern und den Lehrpersonen geholfen und das Wohlergehen und die Gesundheit des Kindes in kompetenten Händen.

Das Projekt in Rheinland-Pfalz basiert auf der Informationsvermittlung an die Lehrkräfte. Eine schriftliches Schema, nicht älter als drei Monate, unterzeichnet vom behandelnden Arzt und von den Eltern, wird dort vorausgesetzt.
Ich gehe mit Michele einig, dass den schulärztlichen Diensten dabei eine äusserst wichtige Rolle zukommt. Die Stadt Zürich arbeitet daran....
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Re: Diabetes und Schule...

Beitragvon rahel3670 » Mo 6. Jun 2016, 23:00

Hallo Michele und diabetix,
Übrigens, ich bin selber an einer Primarschule als Lehrerin tätig.
Und bin Mutter von einem diabetischen Kind, das mit 3 Jahren Typ1 bekommen hat.
Jetzt ist er 7 Jahre alt, und kommt im August in die Primarschule.

Ich habe x Telefonate mit den kantonalen Stellen geführt. Das Problem scheint in deren Augen nicht zu existieren.
Tatsache ist, dass die alleinige Verantwortung an den Eltern kleben bleibt, aus juristischer Sicht.
Das kann`s nicht sein, denn dann könnten alle Eltern (sprich: meist die Mütter) mit diabetischen Kindern,
die noch nicht fähig sind, weil sie noch nicht alles alleine managen können mit 4- 5 Jahren, ihre Arbeitsstelle aufgeben.
Alleinerziehende sind die gestraften....

Michele, ich habe es selber erlebt, dass sich die eine Kindergärtnerin weigern wollte, sich beschulen zu lassen von mir,
weil sie es nicht für nötig hielt. Das war eine unendlich belastende Situation für uns Eltern, weil wir nicht wussten, wie wir die Situation lösen können.Heute klappt es mehr oder weniger gut.
Mir wäre es auch lieber gewesen, wenn wir eine juristisch saubere Lösung gefunden hätten.

So lange die Schulgesetze aber solche ungelösten Probleme verursachen, müssen halt die Lehrer auch einen Teil Verantwortung übernehmen.
Ansonsten werden sie die Eltern in vielen Schulstunden am Bein kleben haben, und das passt auch nicht allen Lehrern.
Und ja, das muss gut vorbereitet und geschult werden. ich habe die Kindergärtnerinnen einige Zeit begleitet
und einiges nach der Schulung noch erklären müssen, weil man unmöglich in so kurzer Zeit alles behalten kann.
So konnten sie von meiner Erfahrung profitieren und an Sicherheit gewinnen.


Übrigens: Im Kanton Baselland gibt's keine kantonal angestellten Schulärzte (so wie in Zürich), "Schulärzte" nennt man bei uns Kinderärzte,
die die Reihenuntersuchungen im Kindergarten und in der 4. Klasse machen. Andere Aufgaben haben die nicht. Verantwortung gar nicht.

Was die Stadt Zürich, (unter der Leitung v. Dr. Corinne Geiser) macht, das hat Zukunft.
Die sind auf dem richtigen Weg und die Eltern werden entlastet.

Ich sähe auch eine Lösung mit einer fest angestellten Schulkrankenschwester, aber sowas muss erst mal durch alle politischen Mühlen,
und das in Zeiten des grossen Sparens...es ist noch sehr viel zu tun auf dem Gebiet!

LG Rahel
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Re: Diabetes und Schule...

Beitragvon hut » Di 18. Okt 2016, 07:29

Deutschland:
Kinder- und Jugendärzte fordern: Kinder mit Diabetes brauchen sichere medizinische Betreuung durch Gesundheitsfachkräfte in Kitas und Schulen!
http://www.cleankids.de/2016/10/17/kind ... dert/62015
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Re: Diabetes und Schule...

Beitragvon hut » Mi 1. Mär 2017, 10:47

Meldung ind der Duetschen Ärztezeitung
Schulkinder brauchen Fachkräfte

KÖLN. Etwa 17.500 Kinder unter 14 Jahren in Deutschland haben Typ-1-Diabetes. Sie brauchen Schulgesundheitspflegekräfte, die aber weithin fehlen. Manche Kinder brauchen eine solche Unterstützung, um überhaupt am Unterricht teilnehmen zu können, argumentiert der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ). Der Verband fordert deshalb für diese Aufgabe flächendeckend eine gesicherte Finanzierung von Schulgesundheitspflegekräften, die die Kassen übernehmen sollen.

Dies bekräftigt auch BVKJ-Präsident Dr. Thomas Fischbach: "Eine Klarstellung, wer die zusätzlichen Kosten für die Betreuung junger Diabetiker in Kitas und Schulen zu tragen hat, ist dringend nötig. Denn derzeit weigern sich viele Kindergärten und Schulen, ein Kind mit Diabetes aufzunehmen. Erzieherinnen und Lehrer sagen, dass sie nicht dafür geschult seien und dass sie Angst haben, für eventuelle Fehler haften zu müssen. Wir brauchen endlich eindeutige gesetzliche Regelungen, die festlegen, wer den Mehraufwand in Kita, Schule oder Hort zu tragen hat, der über die Blutzuckermessung und die Insulingabe hinausgeht."

Erschwerend komme hinzu, dass die derzeitige Regelung in Paragraf 14 Sozialgesetzbuch IX unscharf sei, die Kostenträger sich gegenseitig die Zahlungspflicht zuschieben und Familien häufig nur der Klageweg bleibe.

Der Bundesrat (Deutschland) hat nun angeregt, eine gesetzliche Klarstellung an das Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz (HHVG) anzudocken. Das Gesetz könnte – wenn es alle Hürden meistert - im März 2017 in Kraft treten. (ras)
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