Heute gelesen.....

Informationen, die mit Diabetes zu tun haben, aus aller Welt. Die geposteten Informationen sind keine Meinungskundgebungen der Administratoren!
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hut
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Re: Heute gelesen.....

Beitrag von hut »

diabetesclub.ch ist gegenüber der digitalen Entwicklung sehr aufgeschlossen. Dennoch vertritt es die Meinung, dass der persönliche Kontakt zum Arzt oder der Ärztin des Vertrauens nicht durch digitale Möglichkeiten bzw. durch Künstliche Intelligenz ersetzt werden kann.
Als wertvolle Unterstützung des Arztes oder der Ärztin kann aber Künstliche Intelligenz eine wertvolle Ergänzung sein, wie ein aktueller Artikel in aerztezeitung.de zeigt:

ÄRZTE ODER KÜNSTLICHE INTELLIGENZ (KI) –
WER DIAGNOSTIZIERT BESSER?


Bei der Diagnose von Krankheiten begegnet Künstliche Intelligenz (KI) dem leibhaftigen Arzt durchaus auf Augenhöhe – jedenfalls in der Bilddiagnostik. Das zeigt die erste systematische Meta-Analyse entsprechender Studien.

Hohe Trefferquote: Künstliche Intelligenz (KI) hat in insgesamt 14 Studien 87 Prozent der Krankheiten richtig erkannt – bei den Ärzten waren es im Vergleich dazu 86 Prozent. Umgekehrt habe KI in 93 Prozent der Fälle richtigerweise eine Krankheit des Patienten ausgeschlossen – hier seien 91 Prozent der Ärzte zum selben Ergebnis gekommen. Bei der Diagnostik von Krankheiten begegnet KI somit dem leibhaftigen Arzt zumindest auf Augenhöhe, so das Ergebnis der ersten systematischen Meta-Analyse entsprechender Studien, die am Dienstagabend in der Fachzeitschrift „Lancet Digital Health“ erschienen ist.

Quelle / mehr dazu:
https://www.aerztezeitung.de/praxis_wir ... esser.html
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Re: Heute gelesen.....

Beitrag von hut »

diabetesclub.ch freut sich, auf die Innovation eines Schweizer Startup Unternehmens hinzuweisen:

3D – MIKROGEWBE ZUR ENTWICKLUNG VON DIABETES-MEDIKAMENTEN

Das europäische Förderprogramm Eurostars hat InSphero und DefiniGEN eine Fördersumme von 750.000 Euro zugesprochen. Damit soll der Aufbau einer Plattform für die Entwicklung von Diabetes-Medikamenten gefördert werden.

Durch die Plattform können Medikamente für Krankheiten in-vitro entwickelt werden. Bislang musste auf Tierversuche zurückgegriffen werden, was zudem noch sehr lange gedauert hat und nicht zu präzisen Ergebnissen führte.

Das Unternehmen InSphero aus der Greater Zurich Area entwickelt 3D-Mikrogewebe, an welchen die Sicherheit und Wirksamkeit von Medikamenten getestet werden können. So auch ein Modell von Inselzellen. Dabei handelt es sich um in der Bauchspeicheldrüse inselartig eingebettete Zellansammlungen. Die 3D InSight Diabetes Platform soll nun als Grundlage für ein neues Projekt dienen, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Dabei wird InSphero mit dem britischen Biotechnologieunternehmen DefiniGEN zusammenarbeiten, welches beispielsweise im Bereich des CRISPR-Genom-Editing tätig ist. Beide Firmen werden ihre jeweiligen Kompetenzen einsetzen, um gemeinsam eine neue Plattform für die Entwicklung von Diabetes-Medikamenten zu entwickeln.

Für das Projekt erhalten beide Unternehmen Fördergelder über 750.000 Euro von Eurostars, einem Förderprogramm von Europäischer Kommission und der europäischen Forschungsinitiative EUREKA. Ziel des Projektes ist es, die Abhängigkeit von Spendern von Zellen abzubauen, indem künftig induzierte pluripotente Stammzellen genutzt werden, die von DefiniGEN entsprechend programmiert werden. Die Förderung würde beiden Unternehmen die Gelegenheit geben, die Art, in welcher Forscher die Auswirkungen von Diabetes-Therapien testen, neu zu definieren, heisst es in der Mitteilung von Filipa Soares, Director of Strategic R&D bei DefiniGEN.

Bei InSphero handelt es sich um eine Ausgliederung aus der Universität Zürich (UZH) und der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH).

Quelle:
https://www.greaterzuricharea.com/de/ne ... -plattform
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Re: Heute gelesen.....

Beitrag von hut »

Das Beste aus zwei Welten:
EIN DESIGNER-MOLEKÜL GEGEN TYP-2-DIABETES

Aus zwei natürlich vorkommenden Proteinen hat ein Wissenschaftsteam aus Kiel und Melbourne ein neues Protein entwickelt, das in Laborversuchen sehr effektiv gegen Typ-2-Diabetes wirkt. Die Erkenntnisse haben sie am Mittwoch in Nature veröffentlicht.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler um Professor Stefan Rose-John, Biochemiker an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und Mitglied im Exzellenzcluster „Precision Medicine in Chronic Inflammation“, haben ein Molekül entwickelt und hergestellt, das in Laborversuchen die Insulinempfindlichkeit bei Typ-2-Diabetes verbessert. Das Molekül setzt sich aus Teilen der beiden natürlich vorkommenden Signalmoleküle IL-6 und CNTF zusammen. Durch die neue Zusammensetzung vereint das synthetische Protein die positiven Eigenschaften beider Ursprungs-Proteine, aber ohne deren ungewünschte Nebeneffekte. In Zukunft könnte es möglicherweise als neuartiges Medikament gegen Typ-2-Diabetes eingesetzt werden.

Quelle / mehr dazu:
https://idw-online.de/de/news724258
Designer Molekül.png
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Re: Heute gelesen.....

Beitrag von hut »

Die Glukosewerte kontinuierlich zu messen, hat viele Vorteile. Auch die Follower-Funktion, mit der Eltern die Glukosekurve ihres Kindes einsehen können, kann sinnvoll genutzt werden. diabetesclub.ch ist in «diabetes-online» auf wertvolle Tipps von Professor Karin Lange gestossen – damit die „folgenden Eltern“ nicht übers Ziel hinausschießen und das Diabetesmanagement zu dominant wird.

rtCGM-Systeme
WIE VIEL(E) FOLLOWER BRAUCHT EIN KIND MIT DIABETES?


Kinder, Jugendliche und Eltern berichten, dass ihnen durch CGM-Systeme große Lasten abgenommen würden und sie sehr viel an Sicherheit dazu gewonnen hätten. Nachts steigt das Gefühl von Sicherheit, wenn Eltern besonders bei jüngeren Kindern durch einen Alarm geweckt werden, bevor es zu einer Unterzuckerung kommt. Vielen Eltern gelingt es so erstmals nach Jahren, wieder durchzuschlafen.

Die Follower-Funktion des CGM-Systems zeigt Eltern auf deren Smartphone an, wie sich der Glukosewert des Kindes entwickelt. Und das ist nicht nur über ein paar Meter Entfernung möglich, sondern auch über Tausende von Kilometern. Die Trendpfeile erlauben nicht nur einen Blick auf den aktuellen Glukosewert, das CGM-System zeigt auch, wie er sich in den letzten Stunden entwickelt hat und in welche Richtung es wahrscheinlich weitergehen wird. Auch diese Informationen können das Gefühl von Sicherheit stärken, sie können aber auch zusätzlich verunsichern.

Schließlich müssen sich Eltern Gedanken dazu machen, wie sie die Follower-Funktion des Systems im Alltag sinnvoll nutzen können und wollen. Jeder kann sich wahrscheinlich lebhaft vorstellen, wie eine Dreizehnjährige reagieren würde, wenn die Eltern sie und ihren Diabetes über die Follower-Funktion des CGM-Systems überwachen. Pubertät ist schwierig, sie wird aber noch schwieriger, wenn man durch die besorgten Eltern fernüberwacht wird.

Gerade zu Beginn der Sensornutzung fällt es fast allen Betroffenen und Eltern schwer, auf einen Hoch-Alarm beim Überschreiten der Grenze von 180 mg/dl (10 mmol/l) nach dem Frühstück nicht mit zusätzlich Insulin zu reagieren. Erfahrene Nutzer kennen die Folgen zu häufiger, schneller Korrekturen: wiederholte Hypoglykämien und starke Schwankungen. Und auch bei Hypoglykämien kommt es immer wieder vor, dass viel zu viel Traubenzucker, Saft oder die weniger geeigneten Gummibärchen genommen werden, weil es nach der ersten Warnung noch einige Folgealarme in kurzen Abständen gibt.

Heute bedeutet es für viele Eltern von Kleinkindern mit Typ-1-Diabetes eine enorme Entlastung und Sicherheit, wenn sie den Verlauf der Glukosewerte auf ihrem Smartphone verfolgen können. Wenn sie dabei gelassen bleiben, nur ab und zu kurz auf das Display schauen, nur handeln, wenn es wirklich nötig ist, und dem Kind sonst eine ganz normale Kindheit ermöglichen, dann trägt das CGM-System zu guter Lebensqualität der ganzen Familie bei.

Sehr besorgte Eltern schauen dagegen ständig auf die Glukosekurven, geben Insulin zur Korrektur, dann wieder zusätzliche Nahrung, um Hypos zu vermeiden und fühlen sich immer hilfloser. Das Kind gerät immer mehr in den Hintergrund, die Glukosewerte beherrschen die Familie. Durch die Follower-Funktion kommen die Eltern sogar dann nicht zur Ruhe, wenn das Kind im Kindergarten betreut wird.

Quelle / mehr dazu:
https://www.diabetes-online.de/eltern_b ... es-2041564
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Re: Heute gelesen.....

Beitrag von hut »

diabetesclub.ch ist auf eine Sendung des Schweizer Radios SRF1 (Echo der Zeit 10.10.2019) gestossen, wonach mehr Prävention dringend nötig sei: Die OECD warnt vor dem hohen Preis falscher Ernährung für Mensch, Staat und Wirtschaft.

Alarmierende Gesundheitsstudie
DIE HÄLFTE HAT ÜBERGEWICHT – JEDER VIERTE IST FETTLEIBIG

In den meisten westlichen Ländern ist inzwischen über die Hälfte der Bevölkerung übergewichtig. Fast jede vierte Person ist sogar fettleibig. Das sagt die neuste Studie der Organisation für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit OECD.

Kinder vor Übergewicht bewahren

Vor allem Kinder bezahlen einen hohen Preis: Sie sind tendenziell schlechter in der Schule und erlangen seltener einen höheren Ausbildungsabschluss als Kinder ohne Übergewicht. Zudem sind sie unzufriedener im Leben. Im Erwachsenenalter drohen dann verschiedene chronische Krankheiten, die durch Fettleibigkeit begünstigt werden: Diabetes, Herzleiden, ein hoher Blutdruck oder Krebs.

Immense Kosten, kürzeres Leben
Das geht ins Geld. So werfen die OECD-Länder heute im Durchschnitt rund 8.5 Prozent ihrer Gesundheitskosten für die Behandlung von Krankheiten auf, die durch Übergewicht verursacht wurden. Kommt hinzu, dass Fettleibigkeit die durchschnittliche Lebenserwartung verkürzt – Und zwar um fast drei Jahre bis 2050, so die Prognose der OECD.

Übergewicht hat auch handfeste Folgen auf dem Arbeitsmarkt. So fehlen übergewichtige Menschen öfter am Arbeitsplatz und sind weniger produktiv. Zudem laufen sie eher Gefahr, später ohne Job dazustehen als normalgewichtige Menschen. All das bremst das Wirtschaftswachstum in den OECD-Ländern: Laut Prognose im Durchschnitt um jährlich 3.3 Prozent bis ins Jahr 2050.

Mehr Prävention und Werbebeschränkungen
OECD-Staatssekretär Angel Gurría ruft nun die Mitgliedsländer zum Handeln auf: Es brauche mehr Prävention. Denkbar wäre beispielsweise, Werbung für ungesunde Lebensmittel einzuschränken. Oder Lebensmittel im Laden mit einer «Lebensmittel-Ampel» zu versehen; damit können gesunde von ungesunden Artikeln einfacher unterschieden werden. Das gibt es bereits in Frankreich, in der Schweiz werden sie diskutiert.

Mehr Mittel für die Prävention können sich letztlich für die Staaten finanziell auszahlen. Die Ökonomen der OECD sagen, dass jeder Dollar, der in die Prävention investiert wird, volkswirtschaftlich einen Nutzen von bis zu sechs Dollar bringt. Das mag eine gewagte Berechnung sein. Aber nichts tun gegen diese Wohlstandskrankheit dürfte die Gesellschaft teuer zu stehen kommen. Nicht nur finanziell.

Quelle / zum Beitrag:
https://www.srf.ch/news/international/a ... fettleibig
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Re: Heute gelesen.....

Beitrag von hut »

diabetesclub.ch ist auf eine interessante neue Studie gestossen:

HÖHERES DIABETES-TYP-2-RISIKO BEI KLEINEREN MENSCHEN ???
Laut EPIC-Studie steigt mit jedem Zentimeter Körpergröße weniger das Diabetes-Risiko – zur Ursache gibt es eine Vermutung

Das individuelle Risiko für einen Typ-2-Diabetes wird von vielen Faktoren beeinflusst – offenbar auch von der Körpergröße. Kleinere Menschen erkranken proportional häufiger als größere Menschen. Das bestätigt eine Analyse der EPIC-Studie, die federführend vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE) Potsdam-Rehbrücke durchgeführt wurde [1].

Eine mögliche Ursache für die unterschiedlichen Erkrankungsrisiken: Kleinere Menschen haben einen höheren Leberfett-Anteil und zeigen im Vergleich zu größeren Menschen ein insgesamt ungünstigeres kardiometabolisches Profil, berichten die Autoren.

Überraschend zeigte sich bei der Analyse von insgesamt 2.662 Studienteilnehmern auch ein Geschlechterunterschied, bemerkt Studienleiter Prof. Dr. Matthias B. Schulze, Abteilung für Molekulare Epidemiologie am DIfE, gegenüber Medscape. „Für Frauen scheint sowohl stärkeres Längenwachstum der Beine als auch das Wachstum des Torsos das Risiko zu senken, bei Männern war dies auf die Beine beschränkt.“

Insgesamt wirkte sich der Größenunterschied bei Männern stärker auf das Diabetes-Risiko aus als bei Frauen. Bei einem Größenunterscheid von 10 cm reduzierte sich das Erkrankungsrisiko bei Männern um 41%, bei Frauen um 33%.
Kleinere Menschen werden eher herzkrank
Es gab bereits mehrere Studien, die auf einen Zusammenhang von Körpergröße und Typ-2-Diabetes-Risiko hindeuteten und diesen mit der besseren Insulin-Sensitivität und Betazellfunktion bei größeren Menschen in Verbindung brachten. Ebenfalls ist aus genetischen Studien ein Zusammenhang zwischen Körpergröße und kardiovaskulärem Risiko bekannt – auch in dieser Hinsicht sind kleinere Menschen mit verhältnismäßig höheren Blutdruckwerten, Blutfetten und Entzündungsparametern stärker gefährdet.
„Wir haben vor allem untersucht, welche Eigenschaften diese Beziehung erklären“, sagt Schulze. Dass das verminderte Diabetesrisiko etwa durch ein geringeres Leberfett erklärt werden könnte, ist neu.“

Quelle:
https://deutsch.medscape.com/artikelans ... 6JAA%3D%3D
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Re: Heute gelesen.....

Beitrag von hut »

Wie kommt es, dass auf Internet-Marktplätzen, wie z.B. eBay, Diabetesmaterial zu Spottpreisen zum Kauf angeboten wird? Aufgrund einer Pressemeldung liefert diabetesclub.ch eine mögliche Erklärung am Beispiel von Blutzucker-Teststreifen:

BLUTZUCKER-TESTSTREIFEN GEKLAUT?

Sie sollen Blutzucker-Teststreifen im Wert von über einer Million Euro geklaut haben. Deshalb steht eine mutmaßliche Diebes-Bande in Darmstadt vor Gericht. Unter den fünf Angeklagten sind auch Ex-Mitarbeiter der Logistikfirma, bei der die 14 Paletten mit den Blutzucker-Teststreifen weggekommen sind.

Mit Transporter die Ware weggeschafft
Ein halbes Jahr lang soll die fünfköpfige Bande aktiv gewesen sein, heißt es in der Anklage. Mit angemieteten Transportern sollen die Männer die Packungen mit den Blutzucker-Tests weggeschafft haben. Die geklaute Warte haben die Männer laut Anklage dann weiterverkauft, unter anderem über eBay.

Quelle:
https://www.ffh.de
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Re: Heute gelesen.....

Beitrag von diabetix »

:angel: da existiert wohl auch ein Markt dafür ;)
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Re: Heute gelesen.....

Beitrag von hut »

HOLZ AUF UNSERER HAUT?
Flexible, biokompatible Nanozellulose-Sensoren

Blutwerte für die medizinische Diagnostik können auch ohne schmerzhaften Nadelstich ermittelt werden. Empa-Forscher entwickeln derzeit gemeinsam mit einem kanadischen Team flexible, bioverträgliche Sensoren aus Nanocellulose, die auf der Haut liegen. Die 3D-gedruckten Analysechips aus nachwachsenden Rohstoffen werden künftig sogar biologisch abbaubar sein.

Die Idee, gesundheitlich relevante Werte im Körper über die Haut zu messen, ist bereits in der medizinischen Diagnostik angekommen. So können beispielsweise Diabetiker den Blutzucker schmerzfrei über einen Sensor ermitteln, anstatt sich in den Finger piksen zu müssen. Empa-Forscher haben nun gemeinsam mit Wissenschaftlern aus Kanada einen neuartigen Sensor hergestellt, der flexibel auf der Hautoberfläche liegt und besonders bioverträglich ist, da er aus Nanocellulose besteht.

Nanocellulose ist ein preiswerter, nachwachsender Rohstoff, der in Form von Kristallen und Fasern beispielsweise aus Holz gewonnen wird. Allerdings hat das ursprüngliche Erscheinungsbild eines Baums nichts mehr mit der gallertartigen Substanz zu tun, die aus nanokristalliner Cellulose und Cellulose-Nanofasern bestehen kann. Weitere Quellen für das Material sind Bakterien, Algen oder Produktionsreste aus der Lebensmittelherstellung.

Mit dem Ziel, bioverträgliche Sensoren zu produzieren, die wichtige Stoffwechselwerte messen können, verwendeten die Forscher die Nanocellulose als «Tinte» im 3D-Druckverfahren. Damit die Sensoren elektrisch leitfähig sind, wurde die Tinte hierzu mit Silber-Nanodrähten versetzt. Die Forscher ermittelten das exakte Verhältnis von Nanocellulose und Silberfäden, damit sich daraus ein dreidimensionales Netzwerk bilden kann.

Quelle / mehr dazu:
https://www.empa.ch/web/s604/nanocellulose-sensor-eq65
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Re: Heute gelesen.....

Beitrag von hut »

diabetesclub.ch ist auf eine doch eher spezielle Meldung aus dem Bereich der nicht-invasiven Analysemethoden gestossen:

Künstliche Intelligenz
SMARTE TOILETTE SOLL MENSCLICHE EXREKEMTE ANALYSIEREN

Ein chinesisches Start-up soll den Markt hochtechnologisierter Toilettensysteme mit einer Künstliche Intelligenz-Lösung revolutionieren.

bei der aktuellen Entwicklung soll es sich um eine Toilette handeln, die in Echtzeit menschliche Exkremente auf ihre Zusammensetzung hin analysiert und die Daten via App direkt auf das Smartphone des Users überträgt. Laut dem Pekinger Unternehmen ist ein Verkaufsstart noch in diesem Jahr geplant.

In die smarte Toilette seien spezielle Sensoren integriert, die Kot und Urin untersuchen können. Auf Basis der Auswertung der Zusammensetzung der menschlichen Hinterlassenschaften würden dem Nutzer relevante Ergebnisse in Bezug auf den eigenen Gesundheitszustand übermittelt. Die Sensoren sollen nicht nur belastbare Aussagen zur Herzgesundheit, sondern auch Hinweise auf Krebs oder auch Diabetes geben können.

Gemäss dem Gründer und CEO des Start-ups lasse sich die smarte Toilette zuhause nutzen. Sie sei sehr leicht anzuwenden. Die Technologie greife nicht wie die meisten anderen Wearables in das Leben der User ein und verändere deren Lebensgewohnheiten.

… Warten wir mal ab, ob darüber irgendwann wieder etwas zu lesen ist :lol:

Quelle:
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