Heute gelesen.....

Informationen, die mit Diabetes zu tun haben, aus aller Welt. Die geposteten Informationen sind keine Meinungskundgebungen der Administratoren!
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hut
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Re: Heute gelesen.....

Beitrag von hut »

diabetesclub.ch informiert aktuell aus der Forschung:

MIT BLUTGEFÄSSEN AUS STAMMZELLEN GEGEN DIABETES

Wissenschaftlern des IMBA - Institut für Molekulare Biotechnologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften – gelang es erstmals, menschliche Blutgefäße aus Stammzellen zu entwickeln. Diese bahnbrechende Technologie ermöglicht es nun, sämtliche Gefäßerkrankungen direkt am menschlichen Gewebe zu erforschen und birgt einen völlig neuen Ansatz für die Therapie von Diabetes.

Jedes einzelne Organ unseres Körpers ist von einem dichten Netz aus Blutgefäßen durchzogen. Die feinsten dieser Blutgefäße, Kapillaren genannt, haben einen Durchmesser von nur wenigen Mikrometern und versorgen jede einzelne Zelle unseres Körpers mit lebenswichtigem Sauerstoff und Nährstoffen. Krankhafte Veränderungen der Blutgefäße, wie etwa bei Diabetes, nehmen weltweit stark zu. Mittlerweile hat sich die Anzahl an Diabetikern auf weltweit 420 Millionen Betroffene verdoppelt. Die schwerwiegenden Folgeerkrankungen von Diabetes wie Nierenversagen, Erblindung, Herzinfarkt, Schlaganfall, nicht-heilende Wunden, oder Amputationen entstehen durch Schädigungen der Blutgefäße, was laut WHO mittlerweile 825 Milliarden Dollar Gesundheitskosten pro Jahr verursacht.

Neue Therapien für Diabetes werden dringend benötigt. Doch bisher war es ForscherInnen nur bedingt möglich, jenen molekularen Ursachen genauer nachzugehen, die zur Entstehung der Gefäßkrankheit beim Diabetiker führen. Vor allem, weil sich Erkenntnisse über diabetische Blutgefäßveränderungen aus Tierversuchen nicht immer auf den Menschen übertragen lassen. Die Stammzellforschung hat sich in den letzten Jahren zu einer wichtigen Triebfeder für die Grundlagenforschung entwickelt: Kleine organähnliche Strukturen, die man aus Stammzellen im Labor züchten kann, spiegeln Prozesse der Organentwicklung und der Krankheitsentstehung beim Menschen wider.

In einem nächsten Schritt testeten die WissenschaftlerInnen verschiedene chemische Verbindungen an den im Labor gezüchteten „zuckerkranken“ Blutgefäßen, um die typische Ausprägung der Krankheit zu verhindern. Sie überprüften aktuelle Medikamente sowie kleine Moleküle, die verschiedene Signalwege blockieren.

Quelle / mehr dazu:
https://www.imba.oeaw.ac.at/science-soc ... WhNLFl0hcs
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Re: Heute gelesen.....

Beitrag von hut »

DIABETES-PRÄVALENZ* IN DER WELT
Keine detaillierten Angaben zu Typ-1- und Typ-2-Diabetes

Deutschland hat ein besonders dickes Problem mit Diabetes, wie ein internationaler Vergleich offenbart. Wie hoch die Prävalenz* in den einzelnen Ländern ist, kann anhand einer Weltkarte betrachtet werden: https://www.aerztezeitung.de/Medizin/So ... 03972.html
.
In Deutschland ist der Anteil der Bürger, die an Diabetes erkrankt sind, an der Gesamtbevölkerung so hoch wie in keinem anderen europäischen Land. Das geht aus dem Atlas der „International Diabetes Federation“ (IDF) hervor.

Die Experten schätzen, dass es in Deutschland 9,5 Millionen Diabetesbetroffene gibt. Damit führt Deutschland das europäische Ranking an.
Die Prävalenz* bei den 20- bis 79-Jährigen im deutschsprachigen Raum:
Deutschland: 15.3%
Lichtenstein: 12,1%
Österreich: 9,7%
Schweiz: 7,7%

Den geringsten Anteil an Diabetikern im Europa-Vergleich weist Irland (4,4 Prozent) auf – noch vor dem Vereinigten Königreich (5,6 Prozent) und Estland (6,2 Prozent).

Quelle / mehr dazu mit Tabelle der Diabetes-Prävalenz* im Europa-Vergleich
und
Weltkarte mit der Diabetes-Prävalenz* bei den Erwachsenen im Alter von 20 bis 79 Jahren in den einzelnen Ländern der Welt im Jahr 2019 auf. Einfach ein Land antippen, dann erscheinen folgende Informationen: Diabetes-Prävalenz*, Anzahl der Diabetes-Erkrankten und der Anteil der Bürger, die noch nichts von ihrer Diabetes-Erkrankung wissen. Die Daten stammen aus dem Atlas der „International Diabetes Federation“ (IDF) .
https://www.aerztezeitung.de/Medizin/So ... 03972.html

* Als Prävalenz bezeichnet man die Häufigkeit einer Krankheit oder eines Symptoms in einer Bevölkerung zu einem bestimmten Zeitpunkt.
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Re: Heute gelesen.....

Beitrag von hut »

diabetesclub.ch hat seit einigen Wochen Informationen, dass ein System eingeführt werden soll, bei welchem eine Kamera mittels Künstlicher Intelligenz in der Lage sein soll, Netzhautveränderungen zuverlässig zu diagnostizieren. Dazu gibt es nun aktuelle Informationen aus Österreich:

NETZHAUTUNTERSUCHUNG BEI DIABETES:
DER ROBOTER STELLT DIE DIAGNOSE


Die vor rund zwei Jahren angekündigte digitale Revolution in der Augenheilkunde ist jetzt klinische Realität geworden: Seit Mitte des Jahres ist es an der MedUni Wien bzw. im AKH Wien möglich, mit einem automatischen, digitalen Netzhautscreening und ohne Hilfe von AugenärztInnen eine diabetische Netzhaut-Erkrankung zu erkennen. "Der Roboter macht den Befund ganz alleine", sagte Ursula Schmidt-Erfurth, Leiterin der Universitätsklinik für Augenheilkunde und Optometrie der Medizinischen Universität Wien und des AKH Wien.

"Weltweit gibt es 420 Millionen Menschen, die an Diabetes leiden, aber nur rund 15 Prozent gehen so rechtzeitig zum Augenarzt, dass bleibende Schäden mit schwerem Sehverlust vermieden werden können", erläuterte Schmidt-Erfurth. "Netzhautschädigungen sind weltweit die häufigste Ursache für irreversible Sehbehinderungen bei Menschen im erwerbstätigen Alter. 75% Prozent aller Diabetikerinnen und Diabetiker erleiden langfristig einen derartigen Schaden."

Nun gibt es eine Künstliche-Intelligenz-Lösung, die kostengünstig und effizient dafür sorgt, dass diese Früherkennung bereits in der allgemeinen medizinischen Routine stattfindet: Eine Roboter-Kamera, die nicht größer als eine Kaffeemaschine ist und rund 20.000 Euro kostet, ist unter der Leitung der Universitätsklinik für Augenheilkunde und Optometrie in drei diabetologischen Abteilungen (an der MedUni Wien bzw. im AKH Wien, in der Rudolfstiftung und im Kaiser-Franz-Josef-Spital) im Einsatz und diagnostiziert binnen weniger Minuten, ob bei DiabetikerInnen bereits eine Schädigung der Netzhaut vorliegt, die behandelt werden muss. "Dazu ist keine Ärztin bzw. kein Arzt nötig. Die Patientinnen und Patienten setzen sich vor die Kamera und fünf Minuten später kommt der Befund aus dem Drucker", sagte Schmidt-Erfurth, "Der Roboter gibt ganz eindeutig an, ob aktuell keine Schädigung, eine moderate oder eine, die unbedingt behandelt werden muss, vorliegt und bahnt den direkten Weg zum Augenarzt."

Quelle / mehr dazu:
https://science.apa.at/rubrik/medizin_u ... 2251762974
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Re: Heute gelesen.....

Beitrag von hut »

diabetesclub.ch ist auf eine interessante aktuelle Studie gestossen:

CANNABIS SOLL DIABETES-TYP-1-KOMPLIKATIONEN VERDOPPELN

Menschen, die an Diabetes Typ 1 leiden, entwickeln ein doppelt so hohes Risiko für gefährliche Komplikationen, wenn sie regelmäßig Cannabis konsumieren. Das geht aus einer Studie hervor, die in der Fachzeitschrift „Diabetes Care“ veröffentlicht wurde.

Die Studie lief über ein Jahr, 932 Erwachsene nahmen daran teil und berichteten über ihren Drogenkonsum. Das Ergebnis: Wer Cannabis regelmäßig zu sich nahm, bekam eher Probleme mit einer diabetischen Ketoazidose.

Cannabis ist bei Jugendlichen populär. Immer mehr junge Menschen greifen zum Joint: So hat in Deutschland eine bundesweite Befragung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung von 2019 ergeben, dass 22 Prozent der 18- bis 25-Jährigen im Vorjahr mindestens einmal Cannabis konsumiert hätten.

Zum Vergleich: Im Jahr 2016 waren es 16,8 Prozent und im Jahr 2008 noch 11,6 Prozent. Dieser deutliche Anstieg sei sowohl bei den weiblichen als auch bei den männlichen Befragten zu verzeichnen. Auch die 12- bis 17-Jährigen greifen häufiger zum Joint: Acht Prozent der Jugendlichen gab an, Cannabis mindestens einmal in den letzten zwölf Monaten konsumiert zu haben. 2011 waren es noch 4,6 Prozent.

„Anbieter sollten ihre Patienten über die potenziellen Risiken der diabetischen Ketoazidose beim Cannabiskonsum informieren“, resümieren Studienleiter Gregory L. Kinney und seine Kollegen von der University of Colorado Denver.

Quelle / mehr dazu:
https://www.rnd.de/gesundheit/studie-ca ... JQ2YI.html
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Re: Heute gelesen.....

Beitrag von hut »

Diabetesbetroffene kümmern sich um ihre Blutzuckerwerte, ihren HbA1c, ihre Augen, ihre Ernährung, ihre Füsse …… Aber wie sieht es denn mit der Haut aus? diabetesclub.ch ist auf einen interessanten Artikel gesssen:

HAUTPROBLEME KÖNNEN EIN DIABETES-WARNZEICHEN SEIN

Bei mindestens jedem zweiten Diabetespatienten tritt eine Hauterkrankung auf. Hautprobleme können auf eine mangelhafte Therapie hinweisen, einen lebensbedrohlichen Notfall signalisieren oder auch vor einem unentdeckten Diabetes Typ 2 warnen.

Auf welche Beschwerden besonders zu achten und was dann zu tun ist, erklären Experten der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). Bei anhaltendem Juckreiz und chronischen Pilzinfektionen sollte in jedem Fall ein Dermatologe aufgesucht werden.

„Diabetes und Haut stehen in enger Wechselbeziehung“, sagt Professor Dr. med. Monika Kellerer, Präsidentin der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). „Zwischen 30 und 70 Prozent aller Diabetespatientinnen und -patienten weisen dermatologische Symptome und Erkrankungen auf.“ Experten gehen davon aus, dass mehr als 50 Hautkrankheiten in Verbindung mit der Stoffwechselerkrankung auftreten.

Warum sich die Erkrankungen gegenseitig beeinflussen, ist nicht restlos geklärt. „Vermutlich begünstigen Entzündungsprozesse, Ablagerungen von zuckerhaltigen Substanzen in der Haut und die geschwächte Immunabwehr Pilz- und bakterielle Infektionen“, erläutert Professor Dr. med. Claudia Pföhler von der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie am Universitätsklinikum des Saarlandes.

Diabetespatienten können selbst etwas für ihre Hautgesundheit tun. „Die tägliche Hautpflege ist essentiell“, so DDG-Expertin Dr. med. Cornelia Woitek, die eine diabetologische Schwerpunktpraxis in Wurzen bei Leipzig leitet.. Besonders eignen sich hierfür feuchtigkeitsspendende Pflegeprodukte mit den Inhaltsstoffen Glyzerin, Panthenol, Hamamelis, Aloe Vera, Vitamin E und Harnstoff. „In der kalten Jahreszeit sollten Menschen mit Diabetes außerdem nicht zu heiß und zu lange baden und sich gut abzutrocknen, um nasse Hautstellen zu vermeiden“, rät die Diabetologin.

Quelle / mehr dazu:
https://biermann-medizin.de/hautproblem ... chen-sein/
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Re: Heute gelesen.....

Beitrag von hut »

Wundermittel zur Diabetesbehandlung werden permanent angepriesen. Mit dem Auszug aus einem Artikel in «DocCheck» ruft das Schweizer Diabetesforum www.diabetesclub.ch zur Vorsicht auf:

Diabetes-Therapie:
EINE ÜBERDOSIS VERTRAUEN


Können Homöopathika gefährlich sein? Im ersten Moment will man lachen und sagen, dass zu viele Globuli höchstens für erhöhte Zuckerwerte sorgen können. Aber das ist falsch.

Das Gegenteil ist der Fall: Es gibt ein homöopathisches Arzneimittel, das nach eigenen Angaben „wirksam bei Typ-2-Diabetes und Prädiabetes“ ist.

Der Hersteller wirbt damit, dass es Studien gäbe, die die Wirksamkeit dieser homöopathischen Urtinktur beweisen. Sie wurden jedoch bei der Zulassung als Homöopathikum nicht als Beleg für die Wirksamkeit mit angegeben.

Warum das gefährlich werden kann? Mit Sicherheit gibt es Diabetes-Patienten, die den Werbeversprechen Glauben schenken und „ihre Lieblingsspeisen wieder öfter genießen (und) vielleicht sich einmal ein Stück Kuchen gönnen“¹ und „als Typ-2-Diabetiker den Zeitpunkt des Insulinspritzens herauszögern“.

Hemmungslos wieder alles essen, weniger Insulin spritzen als nötig wäre und sich auf die blutzuckersenkende Wirkung der Tropfen verlassen, kann für Diabetiker durchaus gefährlich werden.

Gefährlich wird es jedenfalls dann, wenn sich an Diabetes erkrankte Menschen mit dieser scheinbar einfachen Lösung zufriedengeben. Die Lebensführung wird der Grunderkrankung nicht angepasst. Stattdessen wird, wie beworben, einfach mal ein (oder gleich zwei?) Stückchen Kuchen mehr gegessen. Einmal Insulin spritzen kann doch sicher getrost ausgelassen werden, man nimmt ja das Wunderpräparat ….

Quelle / mehr dazu:
https://www.doccheck.com/de/detail/arti ... rm=article
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Re: Heute gelesen.....

Beitrag von hut »

Diabetesclub.ch hat sich mit seinen Gedanken zum Weltdiabetestag 2019 gegen die Stigmatisierung des Diabetes-Typ-2 gestellt (viewtopic.php?f=11&t=2355&p=28622&hilit ... 019#p28622 )
In unsrem Nachbarland Deutschland wurde die Aktion «DEINE DIABETES STIMME» ins Leben gerufen:

Diabetes-Aufklärung:
UMDENKEN IN DER GESELLSCHAFT GEFORDERT

Die chronische Krankheit Diabetes erfährt laut einer Umfrage unter über 1.500 Menschen mit Diabetes Typ 2 in der Gesellschaft und in der Politik zu wenig Aufmerksamkeit. Der gemeinnützige Verein diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe ist daher Initiator der neu gegründeten "Digitalen Allianz Typ 2", einem Zusammenschluss von 16 Diabetesorganisationen, -verlagen und -agenturen. Mit der Website https://www.diabetes-stimme.de/ will sie die digitale Bürgerbeteiligung in der Diabetescommunity erleichtern.

Mangelnde Aufklärung über Diabetes führt oft zu direkten und/oder indirekten Schuldzuweisungen an die Betroffenen. 38 Prozent der Menschen mit Diabetes Typ 2 fühlen sich aufgrund ihrer Erkrankung stigmatisiert. 84 Prozent der Menschen mit Diabetes Typ 2 sind der Meinung, die Öffentlichkeit nehme ihre Erkrankung nicht ernst und 89 Prozent der Menschen mit Diabetes Typ 2 finden, die Öffentlichkeit sei nicht gut über Diabetes informiert. "Es ist Zeit, dass sich für Menschen mit Diabetes etwas ändert in der Gesellschaft. Wir brauchen mehr Diabetes-Aufklärung statt Diabetes-Stigma", sagt Nicole Mattig-Fabian, Geschäftsführerin von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe.

Personen mit einem hohen Diabetesrisiko Typ 2 sehen sich mit Schuldzuweisungen konfrontiert, dabei lässt sich die Erkrankung durch eine Lebensstiländerung nur zu 30 bis 60 Prozent verhindern oder verzögern – also nicht für jeden Betroffenen und auch nicht für immer. Menschen mit Diabetes Typ 2 verinnerlichen häufig Gefühle der Schuld, die Krankheit durch eigenes Fehlverhalten mitverursacht zu haben, da sie zu 80 bis 90 Prozent Übergewicht oder schweres Übergewicht haben – letzteres ist aber ebenfalls eine chronische Erkrankung und nicht einfach "Fehlverhalten".

Quelle / mehr dazu:
https://www.rehacare.de/de/News/Diabete ... _gefordert
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Re: Heute gelesen.....

Beitrag von hut »

diabetesclub.ch publiziert eine Warnung von «Swissmedic», die Schweizerische Zulassungs- und Aufsichtsbehörde für Arzneimittel und Medizinprodukte:

SWISSMEDIC WARNT VOR ABSETZUNG VON DIABETES-MEDIKAMENTEN

Swissmedic hat krebserregende Substanzen in Diabetes-Präparaten gefunden. Nun müssen Ärzte aufpassen, dass ihre Diabetes-Patienten ihre Medikamente nicht selber absetzen.


Vor einem Jahr waren es Bluthochdruck-Medikamente mit dem Wirkstoff Sartan, kürzlich waren Magensäure-Hemmer mit Ranitidin betroffen, und nun sind es Diabetes-Präparate mit Metformin: Erneut hat die Heilmittelbehörde Swissmedic festgestellt, dass bestimmte Medikamente mit dem Nitrosamin NDMA verunreinigt sind. Weil Nitrosamine als krebserregend gelten, lässt Swissmedic alle betroffenen Medikamente vom Markt nehmen.

Die Rückrufe haben jedoch auch unerwünschte Folgen: Einige Patienten, die solche Medikamente einnehmen müssen, setzen diese aus Angst vor dem Krebsrisiko eigenmächtig ab. Im aktuellen Fall müssen Ärzte und Ärztinnen, welche Personen mit Diabetes Typ 2 betreuen, aufpassen, dass die Rückrufe von Swissmedic ihre Patienten nicht so verunsichern, dass diese die verschriebenen Tabletten nicht mehr einnehmen.

Blutzucker-Anstieg ist gefährlicher als das Krebsrisiko
Medikamente mit Metformin werden sehr häufig eingesetzt. Sie senken den Blutzuckerspiegel, indem die körpereigene Zuckerproduktion reduziert und die Zuckeraufnahme aus dem Darm ins Blut eingeschränkt wird.

Wenn Patienten die Tabletten nicht mehr einnehmen, kann das gefährlich sein. Der Blutzuckerspiegel steigt plötzlich an. «Dieser Anstieg birgt viel grössere Gesundheitsrisiken als mögliche Spuren von NDMA in den betroffenen Medikamenten», betont Swissmedic in einer Mitteilung. Die Behörde ergänzt ausserdem: «Die gefundenen Nitrosamin-Mengen sind sehr gering und führen nicht zu einer akuten Gesundheitsgefährdung.»

Quelle:
https://www.medinside.ch/de/post/swissm ... dikamenten
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Re: Heute gelesen.....

Beitrag von hut »

diabetesclub.ch ist auf eine Publikation «Gesundheitsforschung made in Luxemburg – wie die digitale Technik Betroffenen helfen soll» gestossen:

EIN LEBEN MIT DIABETES NACHVOLLZIEHEN

Das Luxembourg Institute of Health (LIH) hat ein neues Projekt gestartet, das zum Ziel hat, die Lebensqualität von Menschen mit Diabetes auf Basis digitaler Daten zu verbessern.


Der Projektleiter Guy Fagherazzi arbeitet schon lange im Bereich der digitalen Gesundheitsforschung und hatte die Idee, ein Forschungsprojekt über mehrere Jahre und mit möglichst vielen Teilnehmern überall in der Welt durchzuführen, mit Smartphones oder medizinischen vernetzen Geräten. So könne nachvollzogen werden, was im Alltag der Menschen mit Diabetes passiert. Also nicht, wenn sie ihrem Arzt gegenübersitzen, sondern zu Hause, im Privaten. Wie gehen sie mit ihrer Krankheit um, welche Stressfaktoren gibt es, wie beeinflusst ihr Lebensstil ihre Gesundheit und das Risiko für Komplikationen?

Es sollen Daten direkt von den Personen gesammelt werden, die mit Diabetes Typ 1 oder Typ 2 leben, so sollen Informationen über verschiedene Faktoren gewonnen werden. Solche, die im Zusammenhang mit der Lebensweise stehen, also Bewegung, Ernährung, der Umgang mit der Krankheit im Alltag, aber auch psychosoziale Faktoren wie Stress, Angst, Müdigkeit – Emotionen, die mit der Krankheit verbunden sind. Alles das soll versucht werden, mit einer Smartphone-app zu sammeln und so 50 000 Personen mit Diabetes überall auf der Welt zu begleiten. Ziel ist, die Krankheit im Alltag besser zu verstehen und dann auch besser eingreifen zu können.

Der Datenansatz des Projektes sei nicht nur spezifisch für Diabetes gedacht, aber es soll damit begonnen werden. Zum einen, weil es das Hauptforschungsfeld von Guy Fagherazzi ist. Zum anderen, weil Diabetiker die am meisten vernetze Gruppe unter denen sind, die an einer chronischen Krankheit leiden. Sie generieren daher am meisten Daten. Danach könne es auf andere Krankheiten ausgeweitet werden, etwa Krebs oder entzündliche Erkrankungen.

Die Rekrutierung der Testpersonen starte im April 2020 – und das weltweit ...
Aktuell gebe es ein Sprachlimit. Die App wird erst auf Englisch verfügbar sein, dann auf Französisch, Deutsch und Spanisch. Die, die mitwirken wollen, müssen also eine der Sprachen sprechen. Wenn die erste Phase aber gut verläuft, können die Sprachen erweitert werden. Es soll so schnell wie möglich ein wirklich internationales Projekt werden.

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https://www.pressreader.com/luxembourg/ ... 5/textview
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Re: Heute gelesen.....

Beitrag von hut »

diabetesclub.ch hat bereits wiederholt auf die Wichtigkeit regelmässiger Blutzuckerkontrollen hingewiesen. Das auch die Gelenke davon profitieren, untermauert die aktuelle Pressemitteilung:

REGELMÄSSIGE BUTZUCKERKONTROLLE BEUGT AUCH ARTHROSEN VOR

Laut Erhebungen des Robert-Koch-Instituts berichten 29 Prozent der Frauen und 24 Prozent der Männer hierzulande von akuten Schmerzen an den Gelenken. Fast jeder fünfte Erwachsene leidet unter dem Gelenkverschließ der Arthrose, bei den Frauen über 65 ist es sogar jede zweite.
Als Hauptursachen für die Schmerzen gelten Übergewicht und Bewegungsmangel. Doch laut einer Studie des Universitätsklinikums Erlangen spielt auch Diabetes eine große Rolle.

Demnach bekommen Diabetesbetroffene vier Mal so häufig ein künstliches Knie- oder Hüftgelenk eingesetzt. Die Erklärung: Sie leiden öfter unter Übergewicht, und ihr hoher Blutzuckerwert heizt entzündliche Reaktionen an und schädigt die Nerven, so dass man Fehlhaltungen und Belastungen der Gelenke nicht mehr richtig spürt. Es lohnt sich also auch im Hinblick auf Arthrose, regelmäßig den Blutzucker kontrollieren zu lassen.

Quelle:
https://www.pressreader.com/germany/gra ... 4559760139
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